BVB und Wir - Gemeinsam stark

Integration: „Eine Schule für alle Schüler“

In den Jahren 1992 und '93 begann der anfängliche Versuch, Kinder mit einer Beeinträchtigung oder Behinderung in den Regelunterricht der Gesamtschule Elsen mit ein zu beziehen. Die zu Anfang vier Schüler sind im Laufe der Zeit auf gut 40 Schülern gestiegen, die erfolgreich in den Regelunterricht einbezogen werden und heute wie selbstverständlich zum schulischen Alltag der Gesamtschule Elsen dazugehören.

GruppenbildSogenannte integrative Lerngruppen beinhalten 24 Kinder, unter denen sechs Schülerinnen und Schüler einen sonderpädagogischen Förderbedarf benötigen. Sieben weitere Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind in den Regelklassen. Wichtig für das Funktionieren der Integration ist die Teamarbeit der Lehrkräfte.

Das jeweilige Klassenteam besteht aus einem(r) Sozialarbeiter/in, einem(r) Krankengymnast/in und einem Integrationshelfer, der auf Antrag individuell die Arbeit eines einzelnen Schülers unterstützt. Außerdem unterrichten sechs sonderpädagogische Lehrkräfte an der Schule, welche in Zusammenarbeit mit Regellehrkräften unterrichten. Dadurch nehmen sie eine gemeinsame Verantwortung als Klassenlehrerteam ein. Das Jahrgangsteam unterrichtet weitestgehend alle Stunden in den Klassen. Wichtig ist, dass eine individuelle Förderung gewährleistet wird.

Über Individualisierung und Differenzierung können alle Schülerinnen und Schüler auf ihrem individuellen Lernniveau arbeiten, wobei alle Kinder ihr volles Lernpotenzial ausschöpfen können und somit kein Nachteil für Regelschüler entsteht. Die Schülerinnen und Schüler müssen nicht alle die gleichen Lernziele erreichen, sondern arbeiten nach dem Unterrichtsprinzip: „Gleiches differenziert lernen.“ Hierfür wird der gleiche Unterrichtsgegenstand auf verschiedene Lernstufen und Methoden angewandt. Für die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden individuelle Förderpläne im Team erarbeitet.

Jeder Klassenraum integrativer Lerngruppen ist mit einem Nebenraum ausgestattet, um die unterschiedlichen Arbeitsformen ausführen zu können. Außerdem dient er als Rückzugsort, insbesondere für die Integrationskinder.

Hervorgehoben werden sollte die Bedingung, dass die Teilnahme an einer integrativen Lerngruppe freiwillig erfolgt. Das bedeutet, dass sowohl Schüler/innen als auch Lehrer auf eine freiwillige Bereitschaft hin am Unterricht teilnehmen, bzw. unterrichten.

Das Ziel des Integrationskonzepts ist auf der einen Seite ein Selbstverständnis im Umgang mit beeinträchtigten und behinderten Menschen zu schaffen und somit dem Ausgrenzungsmechanismus entgegen zu wirken und andererseits eine Normalität für beeinträchtigte und behinderte Menschen zu schaffen, indem sie in den Regelalltag eingegliedert werden. Außerdem tragen viele weitere ergänzende Projekte zur Förderung der Integrations-Kinder bei, wie z.B. das Programm Reavis zur Verbesserung der technischen Fähigkeiten oder das Projekt Mensa-Cookies welches auf das spätere Geschäftsleben vorbereitet.

Unser Sozialarbeiter:

Herr StoyaDer interne Sozialarbeiter Herr Hendrik Stoya agiert als Berater und Helfer in Fällen von Mobbing, Gewalt, psychischen Störungen und bei jeglichen Konflikten zwischen verschiedenen Parteien (Lehrern, Schülern, Eltern). Herr Stoya ist in viele Projekte integriert oder leitet diese selber, wie dem Orga-Training (Organisations-Training ab Klasse 5), dem Bistro als eigene „Schülerfirma“, einem Präventivprogramm gegen Essstörungen (Klasse 8), dem Job-Coaching (siehe Beschreibung Job Coaching, Klasse 9-10) und Projekten zur Steigerung der schulischen Leistung in individuellen Fällen.

Diese Projekte sollen den Schülern helfen und unterstützend auf die weitere Entwicklung der Schullaufbahn oder ihres späteren Arbeitslebens wirken und langfristige Erfolge mit sich bringen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Das Job-Coaching verhalf im letzten Jahr 24 Schülern (hiervon 13 gefährdet ohne einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz die Schullaufbahn zu beenden) dazu ihren Abschluss zu schaffen und eine Ausbildungsstelle zu erhalten. Die Langfristige Unterstützung der Schüler seitens des mittlerweile 20-Köpfigen Teams um Herrn Stoya sorgt dafür, dass unsere Schule dem Motto „Keiner bleibt auf der Strecke“ getreu wird.

Job Coaching:

EntscheidungDas Job-Coaching ist ein Angebot unserer Schule für Schüler der Sekundarstufe 1, um diese auf die von ihnen angestrebte Ausbildungsstelle vorzubereiten und ihre Chance auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Denn bei uns herrscht das Motto „Keiner bleibt auf der Strecke“. Das Job-Coaching zieht sich über zwei Jahre, die neunte und zehnte Klasse und ist in zwei Pläne unterteilt, diese zwei Pläne beinhalten das Kennenlernen von Eigenständigkeit, Teamfähigkeit, Stabilität und Kontinuität. Und zum anderen wird eine Optimierung der schulischen Leistung und eine Vorbereitung auf das Berufsfeld angestrebt. Dies wird durch verschiedene Förderprogramme (z.B. Kompetenzcheck, Praktika, Sommerakademie, individueller Förderplan, etc.) versucht umzusetzen. Dieses ungewöhnliche Angebot wird von verschiedenen Institutionen unterstützt und gefördert (z.B. von der Agentur für Arbeit, Familie-Osthus-Henrich-Stiftung, Bildungsbüro des Kreises Paderborn, etc.).

Ausbildungsbrücke:

logoDie „Ausbildungsbrücke“ ist ein bundesweit agierendes Ehrenamtsprojekt der Initiative „Arbeit durch Management/PATENMODELL“ und startete 2008. Im Großen und Ganzen ergänzt das Projekt Berufsorientierung und Berufsfindung unserer Schule. 2012 startete die Kooperation zwischen der Gesamtschule Paderborn-Elsen und der Ausbildungsbrücke. Im Rahmen dieses Programms werden Schülerinnen und Schüler des 8.-10. Jahrgangs von ehrenamtlichen Ausbildungspaten ab der Vorabschlussklasse bis zum Ende der Ausbildung begleitet und unterstützt. Hierbei wird den Schülern beim Erlangen eines erfolgreichen Schulabschlusses, bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz geholfen und ebenfalls unterstützen sie diese in der gesamten Ausbildungszeit.

Schulaustausch Sarajevo:

SarajevoDas Projekt „Auslandsaufenthalt in Bosnien-Herzegowina“ beinhaltet einen 10-tägigen Austausch mit dem ersten Gymnasium Sarajevos. Die Kooperation beider Schulen besteht seit 1995, ein erster Austausch fand auf Schulleitungsebene erstmals 1997 statt. Später, im Jahr 2001 erfolgte der erste Schüleraustausch mit 26 bosnischen Austauschschülern. Derzeit ist eine weitere Kooperation geplant, welche ein Fachpraktikum der Oberstufe in Sarajevo, sowie ein berufsbildenden Austausch der Schüler aus Sarajevo beinhalten soll. Für dieses Projekt wurde die Gesamtschule Paderborn-Elsen mehrfach von der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet.

Betriebspraktikum in England:

boltonDas Betriebspraktikum ist eine jährliche freiwillige Chance für Schüler der gymnasialen Oberstufe ein zweiwöchiges Praktikum in Bolton und der Umgebung durchzuführen. Die Schüler bewerben sich auf die verschiedensten Stellen in den unterschiedlichsten Bereichen (z.B. in Kindergärten, Schulen, Fitnessstudios, bei Politikern, etc.) um die Möglichkeit zu haben dort arbeiten zu können. Während der zwei Wochen wohnen, leben und arbeiten die Schüler gemeinsam auf engem Raum und sind für sich und die Versorgung der Gruppe selbst verantwortlich. Nach den zwei Wochen enden die Praktika mit einem Abschlussabend, an dem die Schüler ihren Arbeitsplatz den anderen Schülern und deren Arbeitgebern vorstellen. Das Bolten-Praktium ist Teil der Kooperationsarbeit zwischen unserer Partner Schule in Bolten. Im Rahmen von Schulpartnerschaften finden auch Austauschprogramme nach Pamplona, Spanien und Beaufort-en-Vallée, Frankreich statt.

Schrieweshof:

logoEine Kooperation mit dem Alten- und Pflegeheim „Schrieweshof“ besteht seit seiner Eröffnung im Jahr 2009. Die Kooperation beinhaltet ein näher bringen alter und junger Menschen. Daher können Kinder und Jugendliche etwas über das „älter werden“ erfahren, sowie die Bewohner des Schrieweshofs an den Themen der Jugendlichen teilhaben. Im Schrieweshof findet ebenfalls zur Förderung des Projekts regelmäßig eine Vernissage der gemalten Bilder der Gesamtschule Paderborn-Elsen statt, wodurch ein Einblick in den schulischen Alltag der Schüler gegeben wird.

Ein bisschen Geschichte

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Borussia DortmundGesamtschule Paderborn Elsen
Gründung1909
Dortmund wird deutscher Pokalsieger1989Planungsanfang der Gesamtschule Paderborn-Elsen
1990Gründung der Gesamtschule Paderborn-Elsen
Borussia Dortmund geht an die Börse 200010 Jahre Gesamtschule Paderborn-Elsen
fünftes Mal Champions League2001Gemeinschaftliches Verschönerungsprojekt der Schule von Schülerinnen und Schülern
Sechster Deutscher Meistertitel der Vereinsgeschichte2002„Rechtsextremismus - nein danke!“ 11. Jahrgang gewinnt bei 31. Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung
Seit langem steht der BVB wieder im Finale des DFB-Pokals2007Die Gesamtschule Paderborn-Elsen und das Gymnasium in Sarajevo wurden für ihr gemeinsames Projekt „Grenzerfahrungen“ in Berlin ausgezeichnet
Jürgen Klopp wird Trainer beim BVB und sorgt für eine herausragende sportliche Entwicklung in den nationalen Wettbewerben2008Schülern der Gesamtschule Paderborn-Elsen wird der Wirtschaftspreis der Universität Paderborn verliehen.
Der BVB erreicht den 5 Rang in der Tabelle und und nimmt an der Europa League teil2009 2010„Meilensterne - auf dem Weg zum vereinten Europa“ Robert Bosch Stiftung zeichnet aus und Gesamtschule Paderborn-Elsen verbindet / erste Juniorwahlen in der Gesamtschule Paderborn-Elsen zu den Landtagswahlen in NRW
Siebte deutsche Meisterschaft Dauerkartenrekord in der Bundesliga2011„Was heißt hier Frieden?!“ im Foyer der Gesamtschule Paderborn - Elsen
Meister und Pokalsieger „Mannschaft der Rekorde“2012Die Oberstufe der Gesamtschule Paderborn-Elsen braucht mehr Platz, dank Rekord Anmeldungszahlen
Erstes deutsches Champions-League-Finale: BVB vs. Bayern München2013„Dreh mal ab - Paderborner Schulen sparen Energie“ Gesamtschule Paderborn-Elsen denkt ökologisch und spart 2000 Euro